Alltag in den Hartz IV Behörden: Tumult um Wartemarke Nr. 146
von Die Keas e.V.
Das Vorspiel
Der Hilfesuchende kommt um Viertel nach Acht zur ARGE Mülheim, zieht eine Wartemarke und richtet sich auf’s Warten ein. Er ist um zehn Uhr mit einem Beistand verabredet.
Wie vereinbart zieht er nach einer Weile eine weitere Wartemarke, später dann nochmal eine, um mit dem Beistand im Frontoffice der ARGE vorsprechen zu können. Als dieser eintrifft, schlägt er vor, die nicht mehr benötigte Nr. 146 einer jungen Mutter zu geben, die gerade mit ihrem Kleinkind im Wagen angekommen ist.
……….
“Das geht aber nicht!” ist die Ansicht des Herrn hinterm Schreibtisch. “Das ist nicht erlaubt.” Er erklärt kurzerhand das Gespräch für beendet und fordert dazu auf, sein Büro zu verlassen.
Keine Antragsabgabe wegen einer überzähligen Wartemarke
Quelle: gegen-hartz.de
